Tennis
Der Erste schlägt auf,der Zweite Geselle, der wartet nur drauf,dann schlägt er zurückund trifft, mit Glück,die gewünschte Stelle. So kämpfen sie Gleiches mit Gleichem;im Tennis mag’s reichen…[2011]
Der Erste schlägt auf,der Zweite Geselle, der wartet nur drauf,dann schlägt er zurückund trifft, mit Glück,die gewünschte Stelle. So kämpfen sie Gleiches mit Gleichem;im Tennis mag’s reichen…[2011]
[zum Muttertag 2002 meiner Mutti gewidmet] Resignation ist das Gemeinste vom Gemeinen,sie stellt sich ein und man kann gar nichts dafür,hältst du ihr Stand im Großen und Kleinen,dann hört man sie verbittert weinen,irgendwo in Dir……Dankeschön dafür![2002]
Am Tag als Frust und Wut gediehen,man hatte schon zu oft verziehen.Als ob das Grauen nach uns rief,rannte keiner ihm entgegenauf den ausgelatschten Wegen,nur der Fernseher lief und lief und lief…[2008]
Ich vergesse ihr Gesichtund seh‘ sie nur noch wenig an,ich bleibe stumm, es schickt sich nicht,wenn man beim letzten Abschied sprichtund sie, sie weint, weil sie es kann…[2010]
Man tut sich schwer mit großen Schwüren,welche ferne Zeit betreffen,lässt sich lieber eins zwei Türenoffen, um ein Hintertreffenzu vermeiden, denn ein Sturzwäre schmerzhaft, doch bei dirist mein Leben noch zu kurz:Du bist meine eine Tür![2012]
Der Mensch, der suchte lange nach Drachenund anderen Wesen, die Schreckliches machen,nach Monstren, welche die Welt verdrecken,er suchte verzweifelt, ja geradezu blind.Ich würd’ mich verstecken,falls mal wer andres zu suchen beginnt.[2011]
Schon am allerersten Tagwusste ich um ihr Befinden;sie wird kommen und verschwinden,einfach so, wie sie es mag.Ich wusste das – und ich erlag. Nun ahne ich, was sie jetzt tut,als die Flasche Rotwein köpft,und dann den Ausgehmantel knöpft,sie wäscht die Gläser, nimmt den Hutund geht (für immer), kurz und gut.[2011]
Im Dom stand ich und sah mit Freudemich dort um in dem Gebäude.Sah viel Gold und Messingschrauben,Bilder, Glas von hohem Wert;Wie soll ich denn hier einem glauben,der mich des Verzichtes lehrt?[2006]
Fragst du sie etwas und sie sucht nach Gründendann gib es auf und bleibe stillsie wird ganz sicher welche findenund meint damit, dass sie nicht will.[2009]
Traurig ist es, irgendwie,auf seine Zeit zurückzuschauen,Erinnerungen zu zerkauen,Überlebensstrategiebleibt, neue Schlösser zu erbauen. Neue Wege, die entstehen,durch alte, die ganz leis verblassenbis sie den Stadtplan ganz verlassen,sich selbst um sich allein nur drehenund einzig sich als Zweck erfassen. Neue Ziele sollen leiten,durch die kranke Ironie,Erinnerungen töten die,die noch sind in alten Zeiten.Ja, traurig ist es…