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	<title>Altern &#8211; Krtek Flip</title>
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	<description>Litera-Tour durch einen Lebenslauf</description>
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	<title>Altern &#8211; Krtek Flip</title>
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		<title>Was, ist das schon das Leben?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Nov 2023 13:49:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Noch lange, bevor man die Sonne erkennt,lebt man angeblich schon längstund wesentlich schneller, als du dir denkst,wachsen dann Flügel durchs Hemd. Was ist das schon, das Leben.[2006]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Noch lange, bevor man die Sonne erkennt,<br>lebt man angeblich schon längst<br>und wesentlich schneller, als du dir denkst,<br>wachsen dann Flügel durchs Hemd.<br><br>Was ist das schon, das Leben.<br><sub>[2006]</sub></p>
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		<title>Exil</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 08:45:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Traurig ist es, irgendwie,auf seine Zeit zurückzuschauen,Erinnerungen zu zerkauen,Überlebensstrategiebleibt, neue Schlösser zu erbauen. Neue Wege, die entstehen,durch alte, die ganz leis verblassenbis sie den Stadtplan ganz verlassen,sich selbst um sich allein nur drehenund einzig sich als Zweck erfassen. Neue Ziele sollen leiten,durch die kranke Ironie,Erinnerungen töten die,die noch sind in alten Zeiten.Ja, traurig ist es...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Traurig ist es, irgendwie,<br>auf seine Zeit zurückzuschauen,<br>Erinnerungen zu zerkauen,<br>Überlebensstrategie<br>bleibt, neue Schlösser zu erbauen.<br><br>Neue Wege, die entstehen,<br>durch alte, die ganz leis verblassen<br>bis sie den Stadtplan ganz verlassen,<br>sich selbst um sich allein nur drehen<br>und einzig sich als Zweck erfassen.<br><br>Neue Ziele sollen leiten,<br>durch die kranke Ironie,<br>Erinnerungen töten die,<br>die noch sind in alten Zeiten.<br>Ja, traurig ist es irgendwie.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vergissmeinnicht</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 13:46:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Besinnliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Du hast mich ganz einfach so vergessen,du siehst mich an und siehst nichts mehr dabei.Wir haben zeitlebens nebeneinander gesessen.Was ich jetzt in den Wald rufe, gibt er nie wieder frei. Du kannst nicht verhindern, dass dir alles entgleitet.Irgendeine Emotion wäre schon ein großes Geschenk.Es traf dich nahezu heimlich und völlig unvorbereitet,wie Wasser im Sieb, zerrinnt,...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Du hast mich ganz einfach so vergessen,<br>du siehst mich an und siehst nichts mehr dabei.<br>Wir haben zeitlebens nebeneinander gesessen.<br>Was ich jetzt in den Wald rufe, gibt er nie wieder frei.<br><br>Du kannst nicht verhindern, dass dir alles entgleitet.<br>Irgendeine Emotion wäre schon ein großes Geschenk.<br>Es traf dich nahezu heimlich und völlig unvorbereitet,<br>wie Wasser im Sieb, zerrinnt, was man kennt.<br><br>Manchmal stirbst du förmlich an dem Flickenteppich aus Leben,<br>dann zerbrechen Teile des alten Bildes, was ich von dir hab‘,<br>ich halte es fest bei mir, von so viel Angst vor Nichts umgeben.<br>ich trage verzweifelt, was ich nicht ertrag.<br><br>Ich suche sehnsüchtig dich und finde ein unbekanntes Wesen,<br>dessen Anblick dir gleicht, wie eine Postkarte von dir;<br>Es steht etwas geschrieben, doch ich kann es nicht lesen<br>und jede monotone Wiederholung ist neu, so wie wir.<br><br>Du bist gegangen und sitzt mir noch immer leibhaftig gegenüber,<br>ich vermisse jede deiner ganzen Eigenarten doch so sehr.<br>Langsam ist es Herbst, Vögel fliegen und der Himmel wird noch trüber,<br>ich würde mich gern von dir verabschieden, doch du hörst mich nicht mehr.<br><sub>[2012]</sub></p>
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		<title>Jungbrunnen – exemplarisch betrachtet</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 20:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Widmungen]]></category>
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					<description><![CDATA[[an Oma Gitti]Man kann es mitnichten vermeiden,der Jugend davon zu spazierenund immerzu gleich jung zu bleiben,mag Utopien beschreiben,doch niemals wirklich passieren. Nun feierst Du wieder Geburtstag,wie jedes Jahr um diese Zeit,und sicher, wenn man es kurz sagt,ist man es manches Mal leid. Es war doch gerade erst gestern,da hast du den letzten begangenim Fernsehen lief...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><sup>[an Oma Gitti]<br></sup>Man kann es mitnichten vermeiden,<br>der Jugend davon zu spazieren<br>und immerzu gleich jung zu bleiben,<br>mag Utopien beschreiben,<br>doch niemals wirklich passieren.<br><br>Nun feierst Du wieder Geburtstag,<br>wie jedes Jahr um diese Zeit,<br>und sicher, wenn man es kurz sagt,<br>ist man es manches Mal leid.<br><br>Es war doch gerade erst gestern,<br>da hast du den letzten begangen<br>im Fernsehen lief so ein Western<br>es kamen zum Kuchen die Schwestern,<br>sie speisten mit Dir und sangen.<br><br>Sie sangen von alten Zeiten<br>und sprachen bisweilen davon,<br>vergaßen die Kleinigkeiten<br>und lutschten noch einen Bonbon.<br><br>Und du lässt noch immer die Taten<br>sprechen und hältst dich mobil,<br>privat oder draußen im Garten,<br>ja selbst auf den riesigen Fahrten<br>sprüht es, dein Lebensventil.<br><br>Und ab und zu eine Reise,<br>ein Abend bei Theo und Wein,<br>was Süßes, zum Nachtisch noch Eise<br>so einfach scheint es zu sein;<br><br>Man kann es mitnichten vermeiden,<br>der Jugend davon zu spazieren<br>und immerzu gleich jung zu bleiben<br>und Zähne der Zeit zu vertreiben,<br>doch kann es, wie du, probieren.<br><sub>[2005]</sub></p>
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		<title>Alle zählen</title>
		<link>https://krtek-flip.de/alltagslyrik/alle-zaehlen/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 07:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagslyrik]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Anfang, nach dem ersten Schreizählt man noch die Stunden,später sieht man sich dabeidie Zeit auf Tage runden. Wochen werden monatsweiseweiter ausgedehnt.Als Jahreszyklus wächst es leisebis in das Jahrzehnt. Man zählt und zählt bis sie uns dannbehutsam heimwärts schieben.Auf was man dann noch zählen kann?Auf Menschen, die uns lieben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang, nach dem ersten Schrei<br>zählt man noch die Stunden,<br>später sieht man sich dabei<br>die Zeit auf Tage runden.<br><br>Wochen werden monatsweise<br>weiter ausgedehnt.<br>Als Jahreszyklus wächst es leise<br>bis in das Jahrzehnt.<br><br>Man zählt und zählt bis sie uns dann<br>behutsam heimwärts schieben.<br>Auf was man dann noch zählen kann?<br>Auf Menschen, die uns lieben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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